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Aqua Top: CDU drängt auf Aufklärung

Travemünde 18.02.2010 | Dass Travemünde von einem mittlerweile beinahe entmieteten Aqua Top geziert wird, gehört zu den skurrilsten Ergebnissen Lübecker Politik. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft Klaus Petersen drängt auf Aufklärung, wie es trotz der vollmundigen Ankündigungen sein kann, dass weiterhin kein Ergebnis zu fassen ist:

„Wir haben die Worte des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Reinhardt noch gut im Ohr: Die Ermöglichung eines Abrisses durch Einigung mit der Maritim-Gesellschaft sollte als Kronzeuge für eine erfolgreiche Politik der SPD für Travemünde fungieren, nachdem eine ganze Reihe an Vorwürfen gegen die Verschleppungstaktik der Sozialdemokraten auf dem Priwall, die Verhinderung eines öffentlichen Schwimmbads und die Einführung einer Fremdenverkehrsabgabe laut geworden waren.

Wie wir heute wissen, ist die Initiative der SPD entgegen den Ankündigungen vollständig erfolglos geblieben. Travemünde darf sich damit auf eine zur Hochsaison geleerte und halb verfallende Ruine im Herzen des Kurgebietes vorbereiten. Auch die Initiative der CDU, die gewerblichen Mieterinnen und Mieter im Aqua Top wenigstens bis zum Abrisstermin an Ort und Stelle zu belassen, ist von der Verwaltung ignoriert worden.

Die CDU-Fraktion hat zur Bürgerschaftssitzung am 25.02. beantragt, dass der Bürgermeister endlich über den Stand des Verfahrens berichtet. Tatsächlich ist der politische Auftrag für die Verhandlungen nämlich seit der Bürgerschaftssitzung vom 04.03.2008 eindeutig. Mittlerweile ist jedoch auch mit rechtlichen Schwierigkeiten aufgrund der weiterhin ausbleibenden Einigung mit der Maritim-Gruppe zu rechnen. Ob die von der Hansestadt Lübeck weiterhin nicht eingetriebenen Verbindlichkeiten von der Verjährung bedroht sind, muss der Bürgerschaft nun umgehend berichtet werden.“

PM CDU-Fraktion Lübeck/ET

Kommentar von Helmuth und Sabine Schäfer (sabhelm@t-online.de) am 03.03.2010 zum Artikel :
Wir sind Urlaubsgäste aus Nordrhein-Westfalen und kommen seit über zwanzig Jahren nach Travemünde und finden es sowieso schon traurig, dass es das Schwimmbad nicht mehr gibt. Das Verhalten der Verwaltung scheint nur eine Fortsetzung der Arbeitsweisen aus der Vergangenheit zu sein. Wir möchten nur in Erinnerung bringen, wie sich die Verwaltung mit den Parkgebühren bei einem Saunabesuch im Aqua-Top verhalten hat. 3,00 Euro Parkgebühren ganztägig für den Großparkplatz wurden damals nicht erstattet, aber ggf. über 10,00 Euro für den Parkplatz neben dem Schwimbad (das Schleswig-Holstein-Magazin berichtete derzeit auch im Fernsehen). Wenn wir jetzt lesen, dass die derzeitig verbliebenen Miterinnen und Mieter bis zum Abrisstermin nicht im Eingangsbereich bleiben dürfen verstehen wir die Welt nicht mehr. Wie in vielen Großstädten wird sich dieser Bereich vermutlich zu einer Schmuddelecke entwickeln, sind die letzten Mieter erst einmal ausgezogen. Der Bahnhofsbereich sieht ja schon so aus. Das ist nicht mehr unser Travemünde.

Kommentar von H. Jakob (peterundheidi.lange@t-online.de) am 01.03.2010 zum Artikel :
Zu meinem Kommentar vom 27.02.2010, Artikel Aqua Top. CDU drängt auf Aufklärung. Ich muss mich bei Herrn Petersen entschuldigen. Ich meinte mit den Dilettanten natürlich nicht Herrn Petersen, sondern Herrn Peter Reinhardt und Gefolge. Mit freundlichen Grüssen H. Jakob

Kommentar von H.Jakob (peterundheidi.lange@t-online.de) am 27.02.2010 zum Artikel :
Ich bekomme eine Gänsehaut nach der anderen. Wie ist es möglich, dass dilettantische Menschen,( Petersen und Gefolge) mit hoch verantwortlichen Aufgaben, in Berührung kommen. Es ist doch immer wieder verwunderlich, dass sich Politiker um Dinge kümmern, von denenen Sie absolut keine Ahnung haben. Mein Gedanke war erst, diese Menschen für die Strassenreinigung von Travemünde einzusetzen. Jetzt glaube ich aber, Sie würden den Besen verkehrt herum benutzen.Macht grosse Fotos von diesen unfähigen Politikern und hängt die Fotos mit entsprechendem Kommentar in Travemünde auf. Diese Gesellschaft darf sich hier gar nicht mehr hintrauen. Mit freundlichen Grüssen H. Jakob

 

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