SPD: Travemünde mit Markthalle aufwerten
Travemünde 23.11.2009 | Die Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Peter Reinhardt, und des Bauausschusses, Sven Schindler, erklären:
„Der SPD sind Investoren mit pfiffigen Ideen für den Standort Lübeck und Travemünde herzlich willkommen. Der Wettbewerb unter den Ostseebädern wird immer schärfer. Daher sind besondere Projekte durchaus geeignet, verlorene und neue Gäste zu gewinnen.
Eine maritim ausgerichtete Markthalle („Gosch Sylt“ u.a.) in Travemünde schafft ein attraktives Bindeglied zwischen der Vorderreihe und der Strandpromenade. Sie wird im direkten Umfeld erhebliche Synergie-Effekte auslösen und die Anziehungskraft Travemündes insgesamt erhöhen.“
Sven Schindler: „Der Standort der Markthalle an der Traveufer-Promenade darf allerdings nicht allein vom Investor bestimmt werden. Solange es städtebauliche Alternativen gibt, müssen diese ebenso geprüft werden.“
Peter Reinhardt ergänzt: „Die SPD erwartet von Verwaltung und Investor, dass diese aufeinander zugehen und zügig eine Lösung finden. Es muss dabei gesichert sein, dass ausreichend Lagerfläche für die Boote der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Travemünder Woche zur Verfügung stehen.“
Die Forderung der Bauexperten der Lübecker CDU, vom Standort „Tornadowiese“ zunächst eine 3D-Visualisierung vom Investor erstellen zu lassen, verzögert die dringend erforderliche grundsätzliche Standortentscheidung. Darüber hinaus müssen städtebauliche Entscheidungen für privatwirtschaftlich ausgerichtete Projekte in
einem größeren Kontext betrachtet werden. Das hat die CDU offensichtlich immer noch nicht verstanden.
Die SPD hingegen stellt sich dieser Verantwortung. Schindler abschließend: „Wir befürworten dieses einzigartige Vorhaben an der Ostseeküste an seinem bestmöglichen Standort.“
PM SPD-Fraktion Lübeck/ET
Kommentar von Gerd Schröder (gerdschroeder11@alice-dsl.net) am 02.12.2009 zum Artikel : Schon seit Jahren verfolge ich die negativen Aktivitäten der Lübecker SPD für den Stadtteil und Kurort Travemünde. Ich glaube es ist an der Zeit, eine Bürgergefragung bezüglich der Eigenständigkeit vorzunehmen. In vielen Gesprächen mit Bürgern aus Travemünde ist zu erfahren, daß wir uns unbedingt von Lübeck lösen sollten. Travemünde hat ca. 14.000 Einwohner. Wir sind fast so groß wie die Stadt Ratzeburg. Die Infrastruktur würde es meines Erachtens ermöglichen, Travemünde eigenstän dig zu verwalten und wirtschaftlich auf einen erfolgreicheicheren Weg zu bringen!
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