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Eulenklau schlug schon dreimal zu

Niendorf 19.02.2006 | „Soll ich noch mal in den Park gehen und nachsehen?“: Diesen Gedanken hat Niendorfs Vogelpark-Chef Klaus Langfeld jetzt immer öfter. Der Grund: Seit Dezember wurde schon dreimal in seinen Park eingebrochen, zuletzt vor etwa zehn Tagen. Beute der Vogeldiebe bei ihrem letzten Raubzug: Seltene Brillenkäuze, Malayenkäuze und Streifen-Ohreulen.

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So ein Brillenkauz wurde beim letzten Einbruch in den Vogelpark gestohlen. Die Eulen werden vermutlich mit neuen Papieren ausgestattet und weiterverkauft. Foto: NORMANN

Klaus Langfeld vermutet, dass es sich immer um die selben Täter handelt. „Es waren wieder zwei Fußpuren“, erzählt er. Große und kleine Fußabdrücke: „Fast wie ein Pärchen“. Anfang Dezember 2005 war das erste Mal ein Vogeldieb in den Park eingedrungen, hatte einen Brillenkauz gestohlen.

Die Volieren wurden bei den ersten beiden Einbrüchen vermutlich mit einem Dietrich aufgeschlossen. Die Tiere dann herausgeholt und die Tür danach wieder sorgfältig verschlossen. Die selbe Methode in der Nacht zum 9. Januar, nur wurden da mehr Vögel gestohlen. Beim jüngsten Raubzug gingen die Diebe dann allerdings rabiater vor: Sie schnitten die Volieren auf, entwendeten Brillenkäze, Malayenkäuze, Streifen-Ohreulen.

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Zum Verlust der seltenen Tiere kommt jetzt noch der Sachschaden: Die Einbrecher haben die Voliere aufgeschnitten. Foto: NORMANN

Eine solche Einbruchserie innerhalb weniger Wochen hat es im Vogelpark Niendorf noch nie gegeben. Klaus Langfeld beziffert den Gesamtschaden auf 26.000 Euro. Auf die Täter gibt es bisher keine Hinweise. HN

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Wenigstens ein Lichtblick: Dem Kondor, der vor einigen Wochen an Epilepsie erkrankt ist, geht es besser: „Dem Condor geht es ein bisschen besser, ich hoffe, dass wir ihn ganz kinkriegen, aber ich befürchte fast nicht“, sagt Vogelpark-Chef Klaus Langfeld. Foto: NORMANN


 

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