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 09.09.2004

Puppen im Ratekauer Dorfmuseum

Ratekau. Fast schon ein kleines Freilicht-Museum ist aus dem „Ratekauer Dorfmuseum“ mit seinen drei Gebäuden und dem hübschen Kräutergarten geworden. Am Samstag, 18.9., und Sonntag, 19.9., ist hier jeweils von 11-17 Uhr eine Sonderausstellung mit historischen, bis zu 100 Jahre alten Puppen zu sehen. Die Eröffnung findet bei einem Glas Sekt und Gedichten, die mit Puppen zusammenhängen, statt. Dazu spricht die Bad Schwartauer Puppen-Expertin Sieglinde Müller-Albrecht. Das Dorfmuseum zeigt an beiden Tagen eine Auswahl privater Leihgaben aus der Umgebung Ratekaus. Zu sehen sind Schildkröt-, Käthe-Kruse-, Kugelgelenk-, Künstler- und Waldorf-Puppen aus alter und neuerer Zeit mit hunderten von Zubehörteilen. Da ist die Künstlerpuppe, die Antoine Buddenbrook aus dem berühmten Roman darstellt, da ist eine 100 Jahre alte antike Puppe und ein Puppenjunge, der auf dem Arm seiner Puppenmutter von Breslau nach Ratekau geflüchtet ist. Und zum allerletzten Mal sind Reproduktionen alter Puppen aus der Werkstatt von Brunhilde Gerke zu sehen, die kürzlich ihren Betrieb einstellte. An beiden Tagen gibt es jeweils ab 12 Uhr Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. [HN]


Rüdiger Stooß aus Ratekau zeigt eine Auswahl die Puppen, die auf der Ausstellung des Dorfmuseums zu sehen sind. [Foto: HN]

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Letzte Änderung: 20.06.2005

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