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20.09.2004
Bestattungsinstitut Wilhelm Schmidt e. K.
Seit Juli 2003 führt Rainer Hopp Travemündes alteingesessenes
Unternehmen weiter
Travemünde. Als sich im Jahre 2003 die Möglichkeit ergab, als
Bestatter in Travemünde tätig zu werden nahm Rainer Hopp die Chance gern
wahr. Mit seiner Erfahrung aus dem elterlichen Betrieb in Timmendorfer
Strand und der selbständigen Tätigkeit eines Bestatters in Bad Schwartau
seit 1995 führt er nun den Betrieb, nachdem die Vorgänger aus
Altersgründen den Betrieb am 30.6.2003 abgegeben hatten. Das renommierte
Bestattungsinstitut Wilhelm Schmidt befindet sich seit 1844 am gleichen
Platz in der Kurgartenstraße 123.
Im
Jahre 1999 legte Rainer Hopp die Prüfung zum „Fachgeprüften Bestatter“
vor der Handwerkskammer ab. Diese freiwillige Prüfung ist unter anderem
Voraussetzung zur Erteilung des Markenzeichens, das als Qualitätszeichen
für Bestattungsunternehmen steht. Der Betrieb führt das Markenzeichen
des Deutschen Bestatterverbandes in Anerkennung seiner
Verantwortlichkeit gegenüber Auftraggeber und Öffentlichkeit.
Rainer Hopp beschreitet einen Weg, der gewachsene Tradition und
innovative Konzepte vereint. Der Bestatter begleitet Menschen an einem
sehr sensiblen Punkt Ihres Lebens. Diese Begleitung erfordert Diskretion
und Sensibilität. Dies bringt unweigerlich mit sich, dass wenig von
dieser Arbeit an die Öffentlichkeit dringt. Gerade hier aber, so Hopp,
sei es wichtig zu informieren. Bestattungsarbeit heute hat ein anderes
Gesicht als etwa vor noch 50 Jahren. Rainer Hopp versteht sein
Unternehmen als selbstverständlichen Teil der Region und will seine
Arbeit transparent machen. Ein Weg dahin stellt der
Veranstaltungskalender des Beerdigungsinstitutes Wilhelm Schmidt dar, in
dem es u. a. auf Konfirmandengruppen und Schulklassen zugeschnittene
Projekte gibt. Jugendliche können sich darin einen realistischen, vor
allem aber einen erlebnisreichen und spannenden Eindruck eines Gewerbes
verschaffen, in dem qualifizierter Nachwuchs gefragt und zur
verantwortungsbewussten Begleitung von Menschen im Trauerfall
unabdingbar ist. Die Travemünder Firma ist auch Ausbildungsbetrieb,
zurzeit gibt es einen Auszubildenden zur „Bestattungsfachkraft“. [RH]

Rainer Hopp ist Mitglied der Travemünder Dienstleistungs- und
Handwerkergemeinschaft. [Foto: NORMANN]
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