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24.04.2004
Abschied aus der aktiven Arbeit
Das Zitat „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“
setzte die Travemünder Hobby-Historikerin Edith Trockenbrodt am Wochenende
in die Tat um. In ihrem kleinen Travemünder Garten verabschiedete sie sich
vor vielen Gästen aus der aktiven Arbeit. Unter anderem hatte Edith
Trockenbrodt sich immer wieder aktiv bei der Lübecker Seniorenakademie
eingebracht. Edith Trockenbrodt gehörte zu den ersten Flüchtlingen des
Krieges, die 1945 Travemünde erreichten. Hier lernte sie auch Gerda von
Bassewitz kennen, an deren Engagement für die Vertriebenen sie immer
wieder erinnert. Geboren ist Edith Trockenbrodt in Stettin/Pommern. Unter
den Gästen in Travemünde begrüßte sie unter anderem die Eheleute Bracht
(Heimatverein Travemünde) und Berndt Klockow (Kammermusikfreunde
Travemünde). [HN]

Edith Trockenbrodt (85, sitzend) pflanzte in ihrem Garten
symbolisch ein Apfelbäumchen. [Foto: HN]
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